Quelle: Pressemitteilung von BulwienGesa, 13. Juli 2009
Hotelbau in Deutschland steigt an: Die Projektentwicklungen in den größten deutschen Städten Stuttgart, München, Köln, Hamburg, Frankfurt/Main, Düsseldorf und Berlin beträgt rund 4,8 Milliarden Euro und damit 870 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Dies ist Ergebnis einer Studie des Berliner Analyseinstitutes BulwienGesa zum deutschen Markt für Hotelprojektentwicklungen vor. Insgesamt beträgt das Hotelprojektvolumen in den untersuchten deutschen A-Städten (Stuttgart, München, Köln, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Berlin) 1,94 Millionen Quadratmeter (+351.000 Quadratmeter im Vergleich zum Vorjahr). Berlin beweist dabei einmal mehr seinen Status als dynamischer Touristenmagnet: Mit einem Hotelprojektvolumen in Höhe von 1,78 Milliarden Euro weist die deutsche Hauptstadt das mit Abstand höchste Volumen in diesem Segment auf. Starken Zuwachs verbuchen aber auch andere Top-Standorte: Der Kölner Markt für Hotelentwicklungen legt um 103 Prozent zu, was einen Spitzenwert im Bundesvergleich bedeutet. Stuttgart (+52%) sowie Düsseldorf und Hamburg (jeweils +34%) verbuchen ebenfalls steigende Volumina. Lediglich in München werden weniger Hotelflächen entwickelt (- 4%).
Neue Luxus- und Kongresshotels
Besonders spektakulär sind zum Beispiel das 2006 fertiggestellte Hotel de Rome am Berliner Bebelplatz, das derzeit geplante Grand Hyatt im Komplex Skyline Plaza in Frankfurt/Main, das 2007 fertiggestellte The Charles Hotel in den Lenbach Gärten in München, das ebenfalls 2007 fertiggestellte Maritim in der Düsseldorf Airport City, das gerade im Bau befindliche art‘otel im Kölner Rheinauhafen, in Stuttgart das 2006 fertiggestellte Mövenpick am Airport sowie in Hamburg das im Bau befindliche Westin Sheraton Elbphilharmonie. Andreas Schulten, Vorstand der BulwienGesa AG, erläutert die Struktur der im Hotelsegment aktiven Projektentwickler: „Überregionale und internationale Unternehmen dominieren mit fast 70 Prozent die Projektentwicklungen im deutschen Hotelsegment. Das hohe Entwicklungsvolumen ist ein Beleg für die Chancen, die von Projektentwicklerseite dem Hotelsegment zugeschrieben werden.“
BulwienGesa hat zum dritten Mal den Markt für Projektentwicklungen in den sog. deutschen A-Städten untersucht. Auf Basis einzelner Projekte wurde die Struktur und das Volumen des Projektentwicklermarktes analysiert und städteweise ausgewertet. Dabei wurde der Fokus auf die Nutzungsarten Büro, Einzelhandel, Wohnen und Hotel gesetzt.